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(Raoul Auclair)
Im Jahre 1973 schrieb Raoul das neue Buch der Zyklen. Abbé Richard widmete ihm im LHomme Nouveau eine ganze Seite. Zum Schluß schrieb er:
Aber was soll ich selber über dieses erstaunliche Werk sagen, von dem ich nur das Gerüst geben konnte? Mehrere Male kam mir während meiner Lektüre der Verweis des Prokurator Festus in den Sinn, als Paulus sich so vor dem Gericht erklärte: Paulus, du bist irrsinnig, den großes Wissen läßt dich den Kopf verlieren. Paulus wußte gut zu antworten, und Raoul Auclair hat in seinem Vorwort auf unsere Bemerkung, die er voraussah folgendes geantwortet.
Ich bin kein Gelehrter, noch weniger ein Weiser. Was ich bin: ein Unschuldiger. Die Götter sind gegenüber den Unschuldigen großzügig und vielleicht noch mehr in diesen Zeiten als in andern, wo zuviel Wissenschaft den Geist sterilisiert und die Welt verhärtet. Die Götter wissen wohl, daß der Unschuldige nichts für sich behält, daß er seine Hand nicht über der Gabe verschließt, sondern diese fließen läßt. Im Übrigen ist er so naiv, daß er sich mehr über einen Apfel als über eine Perle freut. Und die Genies, indem sie ihm im Spiel einen Apfel geben, fügen oft einige Perlen hinzu (20. Mai 1973).
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