PROPHÉTIE DE CATHERINE EMMERICH POUR NOTRE TEMPS (1974, 272 S.)
Prophezeiungen von Katharina Emmerich für unsere Zeit
Man kennt oft nur oberflächlich die Erzählung der Visionen von Anna-Katharina Emmerich, dieser Ordensschwester, die vom 29. Dezember 1812 bis zu ihrem Tod am 9. Februar 1824 in ihrem Fleisch die Kreuzeswunden trug.
Diese Visionen sind vielleicht die wunderbarsten, die reichsten, die umfangreichsten und die ergreifendsten, die das menschliche Geschlecht von der Art betrachten konnte.' So drückte sich Goerres aus, wenn er von Anna-Katharina Emmerich sprach. Es war sicher so, als er in der ersten Hälfte des neunzehnten Jahrhundert nach Diktat seiner berühmten Mystikerin schrieb.
Anna-Katharina prophezeite und was sie sagte, ist ziemlich beunruhigend. Es handelt sich gar nicht um rätselhafte Texte, wie bei Nostradamus, sondern um einfache, klare Sätze, die die Tage, die wir erleben, mit einem grellen Licht erleuchten. Das, was die kleine westfälische Bäuerin vor einem Jahrhundert sagte, realisiert sich tatsächlich teilweise jetzt. Ein großer Teil dieses Buches widmet sich der Anwendung der Prophezeiungen für unsere Zeit. Erinnern wir uns, daß Paul VI. am 18. Mai 1973 dem Dekret für den Seligsprechungsprozess für Anna-Katharina Emmerich zugestimmt hat.
Raoul Auclair hat die Abschnitte von Anna-Katharina Emmerich veröffentlicht, die die Zeiten zu betreffen scheinen, in denen wir leben. Die Lektüre ist eindrücklich. Und sie gibt der Hoffnung neue Quellen, denn sie sieht für die Kirche wie die Apokalypse, einen Ruhm in der Dämmerung, denn die verworrene Zeit, in der wir uns befinden, ist die des Todes, der zersetzt und der Saat, die wieder aufgeht (Jean Guitton, von der Französische Akademie).
Nur ein Mensch mit der Bildung, dem Talent und dem Glauben von Raoul Auclair konnte diese prophetischen Aspekte im Zusammenhang mit der Apokalypse bringen und erklären (Ernest Luyten, in Gazet van Antwerpen).
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