HOMEPAGE

INHALT

LEBEN AUS LIEBE

DIE WERKE

DIE FRAU


E-MAIL

WICHTIGSTE EREIGNISSE
DER GESCHICHTE
DER SÖHNE UND TÖCHTER MARIENS

„Jeder Tag ist ein Same der Ewigkeit“


Soleil couchant vu à travers le clocher

Die Söhne MariensDie Töchter Mariens

Die Geschichte in Bildern


DIE SÖHNE MARIENS

L’Aquila, Italie - Die Gruppe der Söhne Mariens
Ein Teil der Gemeinschaftsmitglieder der Söhne Mariens.

31. Mai 1981

Gründung der Gemeinschaft der Söhne und Töchter Mariens, im Internationalen Zentrum der Armee Mariens, in Quebec, durch Mutter Paul-Marie; Einkleidung der ersten sechs Söhne Mariens, die im Zentrum der Unbefleckten wohnen.

Mai 1984

Mit der Zustimmung seiner Obern wird Pater Denis Laprise, Kamillianer, Verantwortlicher für die Gruppe, die das Priestertum anstrebt. Im Mai 1984 fragt er sich, wo diese jungen Männer studieren werden.

4. Juni 1984

Am 4. Juni 1984 bei einer Wallfahrt der Armee Mariens nach Europa, während die Messe an der Grotte von Lourdes zelebriert wird, „zeigt“ Maria Mutter Paul-Marie an, daß „diese Jungen in Rom im Angelicum studieren werden“ und daß „sie bei den Passionisten wohnen können“. Es ist für sie eine große Überraschung, denn dies ist eine unerwartete Öffnung.
Als am kommenden Tag die Messe in der Basilika Notre-Dame-de-la-Garde in Marseille zelebriert wird, „bestätigt“ Maria Mutter Paul-Marie die Anzeigen, die Sie am Vortag in Lourdes gab.
Einige Tage später unternimmt Pater Denis in Rom die notwendigen Schritte, und die Gruppe der Studenten wird sowohl im Angelicum als auch bei den Passionisten angenommen.
Gerade hatten die Passionistenpatres nach der Vorsehung beschlossen, in ihrem Mutterhaus Studenten aufzunehmen. Das Mutterhaus liegt auf einem Landstück, das dem Vatikan gehört, hinter dem Kolosseum und ist von prächtigen Gärten umgeben.

Oktober 1984

So verlassen anfang Oktober 1984 Pater Denis und fünfzehn Söhne Mariens Quebec, um nach Rom zu reisen. Mitte Oktober beginnen die Söhne Mariens ihre Studien an der Päpstlichen Sankt-Thomas von Aquin-Universität, die auch kurz Angelicum genannt wird.
In Rom haben sie das Privileg, daß sie oft an den Audienzen des Heiligen Vaters und den Messen in der Sankt-Petersbasilika teilnehmen können. So bezeugen sie dem Stellvertreter Christi ihre Treue.

Oktober 1985

Im Oktober 1985 verlassen fast alle Mitglieder der Gemeinschaft der Söhne Mariens Quebec, um nach Rom zu gehen. Dieses Mal sind es zweiunddreißig, die unter der Leitung von Pater Denis Laprise wieder bei den Passionistenpatres eintreffen.Neunundzwanzig von ihnen studieren im Angelicum, um Priester zu werden. Gegen acht Uhr morgens geht die Studentengruppe freudig an die Universität.
In Rom raten kirchliche Obrigkeiten Pater Denis, einen Schutzbischof für die Gemeinschaft zu suchen und schlagen ihm unter anderen auch den Erzbischof von L’Aquila, S.E. Mario Peressin, vor.

1. Januar 1986

Am 1. Januar 1986 nimmt Seine Exzellenz es an, die Gemeinschaft der Söhne und der Töchter Mariens unter seinen Schutz zu stellen, und nimmt ihre Verfassungen „ad experimentum“ an. Er lädt die Gemeinschaft ein, sich in seiner Erzdiözese niederzulassen und erhebt die Gemeinschaft der Söhne Mariens zur öffentlichen klerikalen Vereinigung mit Diözesanrecht.

2. Februar 1986

Dekret von Monsignore Peressin, der die Gemeinschaft der Söhne Mariens zur öffentlichen klerikalen Vereinigung von diözesanem Recht erhebt.

25. März 1986

Durch ein weiteres Dekret errichtet Monsignore Peressin für die Söhne Mariens das Seminar von L’Aquila „de urbe“ im Mutterhaus der Passionisten, wo sie wohnen.

25. Mai 1986

Ein erster Sohn Mariens wird von Papst Johannes-Paul II in der Sankt-Petersbasilika in Rom zum Priester geweiht.

31. Mai 1986

In Gegenwart von Mutter Paul-Marie findet in L’Aquila die Gründung des Missionszweiges der Gemeinschaft der Söhne und Töchter Mariens statt.
Pater Denis Laprise wird Gründer und Generaloberer des männlichen Missionszweiges

13. September 1986

Im September 1986 organisiert die Armee Mariens eine apostolische Reise zu Ehren des Unbefleckten Herzens Mariens nach Italien, um das Seminar in L’Aquila zu erneuern. Seine Exzellenz stellt das Seminar den Söhnen Mariens zur Verfügung, um dort ihr Noviziat aufzubauen. Das neue Noviziat nimmt eine erste Gruppe von sechzehn Postulanten an. Sie werden am 13. des gleichen Monats eingekleidet.

14. September 1986

Am folgenden Tag, dem 14. September, am Fest des Glorreichen Kreuzes, weiht S.E. Mons. Mario Peressin sechs Söhne Mariens zu Diakonen. Drei andere werden etwas später zu Diakonen geweiht.

30. Mai 1987

Am Samstag, dem 30. Mai 1987, sind mehr als siebenhundert Pilger aus Kanada und den Vereinigten Staaten, zu denen sich mehrere hundert Ritter Mariens aus Frankreich, den Niederlanden, Belgien und Italien gesellt haben, in der Basilika Santa Maria di Collemaggio in L’Aquila anwesend.
Sie sind bei der Priesterweihe von neun Söhnen Mariens dabei. S.E. Mons. Mario Peressin, Erzbischof von L’Aquila, weiht sie zu Priestern.
Dieser vertraut den neugeweihten Söhnen Mariens eine Pastoralzone der Erzdiözese von L’Aquila an, wo sie Pfarrer von mehreren Pfarreien oder Kaplane eines geschlossenen Frauenklosters sind. Einer der Neupriester tritt als Militärpriester in die kanadische Armee ein.
In den folgenden Jahren werden von der Familie der Söhne und Töchter Mariens weitere Wallfahrten nach Italien und in andere europäische Länder organisiert, die mit Einkleidungen, Ordensprofeß in der Gemeinschaft der Söhne und Töchter Mariens oder mit Priesterweihen zusammenfallen. Die Priesterweihe wird vom Schutzbischof der Gemeinschaft erteilt.

Oktober 1987

Im Oktober 1987 kommt eine Gruppe von Söhnen Mariens ins Zentrum der Immaculata nach Quebec zurück. Sie schaffen so einen Aufnahmeort für die neuen Berufungen.

15. Oktober 1987

Im Jahre 1987 ist die Gemeinschaft glücklich, Herrn Raoul Auclair, einen bekannten französischen Schriftsteller aufnehmen zu können. Er ist besonders im katholischen Umkreis durch seine Schriften über marianische Erscheinungen bekannt.
Dem Ruf zum Ordensstand folgend, wird Raoul am 15.Oktober 1987 im internationalen Zentrum der Armee Mariens eingekleidet.

13. August 1988

Am 13. August 1988 werden drei Söhne Mariens durch S. Exz. Mons. Mario Peressin, in dem Basilika Santa Maria di Collemaggio, in L’Aquila (Italien) zu Priestern geweiht.

7. Oktober 1989

Am Rosenkranzfest findet die Priesterweihe von fünf Söhnen Mariens durch S. Exc. Mons. Mario Peressin, Erzbischof von L’Aquila (Italien) statt.

18. Oktober 1989

Auf die Bitte S.E. Mons. Adolphe-Marie Hardy, Bischof von Beauvais-Noyon-Senlis (Frankreich), eröffnen die Söhne Mariens in Grandfresnoy ihre erste Mission. Im November ernennt er einen Sohn Mariens zum Pfarrer verschiedenen Pfarrkirchen seiner Diözese.

12. November 1989

Am 12. November ernennt S.E. Monsignor Mario Peressin Pater Pierre Mastropietro als Generaloberer der Gemeinschaft der Söhne Mariens.

Januar 1990

S.E. Mons. Giuseppe Molinari, der neue Bischof von Rieti, nimmt in seiner Diözese Söhne und Töchter Mariens auf, die im Dienste des Bischofs stehen.

8. September 1990

Während der Wallfahrt zu Ehren von Maria der Königin, nach Spanien und Frankreich, wird ein Sohn Mariens zum Priester geweiht von S.E. Mons. Mario Peressin, im Gegenwart S.E. Mons. Giuseppe Molinari, Bischof von Rieti.

12. September 1991

Am 12. September werden drei Söhne Mariens in der Basilika Santa Maria di Collemaggio, in L’Aquila (Italien) Priestern geweiht, während der Wallfahrt zu Ehren des Glorreichen Kreuzes, in Griechenland, Türkei und Italien, vom 3. bis 17. September 1991.

14. Februar 1992

Auf die Bitte S.E. Mons. Paul Michael Boyle in Mandeville Jamaika öffnet die Gemeinschaft der Söhne Mariens eine Mission in Bull Savannah, Jamaika.

28 Mai 1992

Vom 22. Mai bis 2. Juni 1992 findet die Wallfahrt nach Italien zu Ehren der Miterlöserin statt. Am 28 Mai, findet die Priesterweihung von vier Söhne Mariens im Heiligtum Sankt-Gabriel del Addolorata, Teramo, in Italien, statt.

16. September 1993

Priesterweihe von sechs Söhnen Mariens durch S.E. Mons. Peressin in Noyon, Frankreich, in Gegenwart von S.E. Mons. Adolphe-Marie Hardy, dem Bischof von Beauvais-Noyon-Senlis (Frankreich) und S.E. Mons. Paul Michael Boyle, dem Apostolischen Vikar von Mandeville (Jamaika).

September 1993

Seit mehreren Jahren nimmt S.E. Mons. Egon Kapellari, Bischof von Gurk (Österreich) fünf Söhne Mariens während den Sommermonaten auf. Diese dienen ihm und lernen gleichzeitig deutsch. Im September 1993 vertraut Mons. Kapellari das Heiligtum von Kötschach den Söhnen Mariens an.

31 Mai 1994

Preisterweihe eines Sohnes Mariens durch S.E. Mons. Peressin, in Klagenfurt (Österreich) in Gegenwart von S.E. Mons. Egon Kapellari.

Januar 1996

S.E. Mons. Eugène P. LaRocque, Bischof von Alexandria-Cornwall in Ontario (Kanada) nimmt die Söhne Mariens in seiner Diözese auf.

23. Juni 1996

Priesterweihe von vier Söhnen Mariens durch S.E. Mons. LaRocque mit der Erlaubnis und in Gegenwart S.E. Mons. Paul Michael Boyle in Cornwall, Ontario.

1. Januar 1997

Die Söhne Mariens verlassen die Diözesen von L’Aquila und Rieti in Italien, um andere Missionen anzunehmen.

4. Juni 1998

Auf die Bitte von S.E. Mons. Colin Campbell, Bischof von Antigonish in Neu-Schottland (Kanada) öffnen die Söhne Mariens eine Mission in seiner Diözese.

haut

DIE TÖCHTER MARIENS

Le groupe des religieuses à Lac-Etchemin
Ein Teil der Gemeinschaft der Töchter Mariens.

Parallel zur Gemeinschaft der Söhne Mariens entwickelt sich die der Töchter Mariens in einem interessanten Rhythmus. Jedes Jahr finden neue Einkleidungen statt.

31. Mai 1981

Gründung der Gemeinschaft der Söhne und Töchter Mariens, die ersten sechs Schwestern werden eingekleidet. Seit einigen Jahren wohnen sie im internationalen Zentrum der Armee Mariens, das an diesem Tag Mutterhaus für die Gemeinschaft und erstes Kloster wird.

Mai 1984

Es sind nun neunundzwanzig Töchter Mariens und man muss ans Ausziehlen denken. Sie mieten also zwei obere Etagen der Residenzen La Mennais in Lac-Etchemin, die oberste Etage ist für die Novizinnen reserviert. Das Noviziat wird im Herbst zwölf Novizinnen aufnehmen.

15. August 1985

Am 15. August 1985 wird Schwester Jeanne d’Arc Demers zur Generaloberin der Töchter Mariens ernannt. Schwester Jeanne d’Arc ist die „Herzensfreundin“, die der Herr Marie-Paule 1958 angekündigt hat und die sie sieben Jahre später kennenlernt. Von Anfang an ist sie die intime Vertraute von Marie-Paule und bleibt eine treue und ergebene Mitarbeiterin.

Oktober 1985

Nach der Abreise der Söhne Mariens nach Rom, kommt eine Gruppe von Töchtern Mariens ins Zentrum der Unbefleckten wohnen.

1. Januar 1986

Im Mutterhaus wird der beschauliche Zweig von Mutter Paul-Marie gegründet.
Am gleichen Tag nimmt S.E. Mons. Mario Peressin die Gemeinschaft der Söhne und Töchter Mariens unter seinen Schutz und nimmt die Verfassung „ad experimentum“ an.

31. Mai 1986

Monsignore Peressin wird mitgründender Bischof des Missionszweiges der Gemeinschaft, der an diesem Tag gegründet wird. Schwester Thérèse Laprise, Mutter von Pater Denis, Witwe seit 1970 und 1982 bei den Töchtern Mariens eingetreten, wird die Gründerin und erste Generaloberin des weiblichen Zweiges.

September 1986

Ein Teil des Seminars ist den Töchtern Mariens, den Missionsordensschwestern, reserviert, die im September 1986 kommen, um den Ordensmännern bei verschiedenen Diensten zu helfen.
Sie helfen den Söhnen Mariens bei Küchen- und Hausarbeit; sie stellen Ordens- und Priestergewänder her. Dazu nehmen sie in den Pfarreien an verschiedenen Apostolatsarbeiten teil.

Juli 1988

Um der wachsenden Anzahl von Aspirantinnen entsprechen zu können, kauft die Gemeinschaft im Jahre 1987 das Gebäude in Lac-Etchemin, das sie während zwei Jahren gemietet haben, und das jetzt den Namen „Virgo-Fidelis“ tragen wird.
Die beiden obern Stockwerke sind für die Töchter Mariens reserviert : eines für ein Noviziat, das andere für die Profeß-schwestern. Die beiden untern Stockwerke werden für Oblaten und Oblatinnen hergerichtet, die da wohnen.
Krankenschwestern und Hilfsschwestern sorgen sich um alte und kranke Schwestern. In ihren Lokalen haben sie einen großen Saal hergerichtet, der „L’Angelot“ heißt, dort können sie Kinder aufnehmen und so Familien in Not helfen, die von Krankheit oder anderen Prüfungen heimgesucht werden.
Sie sind auch im Dienste eines zweiten Hauses für residierende Oblaten, wo für diese Leute verschiedene Ateliers hergestellt sind, wo sich die alten Leute, wenn sie es wünschen einem Apostolat widmen können.

22. September 1988

In Quebec heißt ein weiteres Haus, das seit 1988 von Schwestern bewohnt ist, „Mariacel“. Mehrere Schneiderinnen stellen da die weißen Kleider und die Alben für die Armee Mariens her, ebenso die Ordenskleider für die Mitglieder der Gemeinschaft. Im gleichen Gebäude werden in der liturgischen Werkstätte die Priestergewänder und liturgischen Paramente von Töchtern Mariens hergestellt.

4. Januar 1990

Auf die Bitte S.E. Mons. Joseph Molinari gehen einige Töchter Mariens ihm helfen.

14. Februar 1992

Auf die Bitte S.E. Mons. Paul Michael Boyle in Mandeville Jamaika öffnet die Gemeinschaft der Töchter Mariens eine Mission in Black River, Jamaika.

Juni 1992

Um den Söhnen Mariens bei ihrem Dienst in Frankreich helfen zu können, eröffnen sie eine Mission in Chevrières, wo sie in der Pfarrei arbeiten: Katechismusunterricht bei den Kleinen, Krankenbesuche, Besuche von Alten Menschen, Hilfe für die Armen.

10. Oktober 1993

S.E. Mons. Eugène P. LaRocque Bischof in Alexandria-Cornwall bittet um Töchter Mariens für seinen Dienst.

Frühling 1996

Die Töchter Mariens verlassen die Diözesen von L’Aquila und Rieti in Italien, um andere Missionen anzunehmen.

18. Juli 1996

Mit dem Einverständnis S.E. Mons. LaRocque nehmen sieben Töchter Mariens die freie Residenz der Schwestern vom Heiligen Kreuz in Green Valley in ihren Besitz. Sie wird zum Noviziat für die Töchter Mariens.

23. April 1997

Wahl von Mutter Paul-Marie als Generaloberin der Gemeinschaft der Töchter Mariens.
In der Tat, durch den Tod ihres Ehemannes Georges ist sie frei von jeder Bindung und kann ihren Jugendwunsch realisieren: Ordensschwester zu werden. Nach diesem Ereignis der Vorsehung gibt Sr Marie-Claude Bouffard, die Generalobere ihre Demission, nach vierjährigem treuen Dienst bei den Schwestern.
Die Schwestern in Jamaika, Ontario und in Frankreich werden durch Fax informiert. Unter der Leitung von Sr Jeanne d’Arc Demers werden die Stimmen in einer versiegelten Schachtel eingesammelt und am 23. April, als alle Schwestern abgestimmt haben, werden unter der Leitung von Pater Victor Rizzi nach einer Messe zu Ehren des Tagesheiligen, Georges, ausgewertet. Die Stimmen der Schwestern aus Frankreich und Jamaika erreichen uns am gleichen Morgen durch Fax. Mutter Paul-Marie wird einstimmig, d.h. mit 68 Stimmen als Generaloberin der Gemeinschaft gewählt.
Die Tage gehen vorbei, Mutter Paul-Marie bildet ihren Rat und nominiert Sr Jeanne d'Arc Demers als Assistentin und Visitandin. Sie wird so zur Sprecherin unserer Mutter in den verschiedenen Häusern.


© 1998 - Alle Rechte vorbehalten: ÉDITIONS CO. DAME, Quebec, Kanada

up