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SPIRITUALITÄT DER GEMEINSCHAFT
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Eine Familiengemeinschaft
Am Tag der Gründung der Gemeinschaft, 31. Mai 1981, drückt Marie-Paule so den Wunsch aus, daß der Familiengeist an der Basis der Gemeinschaft stehen muß. Später wird sie darüber schreiben: Die Gemeinschaft der Söhne und Töchter Mariens gehört nicht nur zur Familie, sie muß vor allem eine Familie sein, die als ihr Haupt eine geistige Mutter oder einen geistigen Vater hat. Die Gründerin, die Mutter von fünf Kindern ist, sieht in der Familiengemeinschaft das Mittel für die Entwicklung der Mitglieder nach dem Plan Gottes, den er für jedes von ihnen hat.
![]() Marie-Paule betet vor U.L.Frau von Fatima, die sich in ihrem Zimmer befindet. |
So wollen sie die Worte des Papstes Johannes Paulus II. verwirklichen: Weil die Gottesmutter in Anbetracht des Anteils, den sie am Mysterium Christi hat, auch fortwährend im Leben der Kirche gegenwärtig ist, ist ihr Beruf sowie ihr Dienst wie ein Abglanz ihrer Gegenwart. (22. Mai 1988) |
Aus der Quelle des Evangeliums (Werk der Erlösung) und aus Leben aus Liebe (Werk der Miterlösung) schöpfend, hat das Lebensprogramm der Söhne und Töchter Mariens die Hingabe in den Willen Gottes zum Rahmen. Er führt dieses Werk und findet sie bereit, all seinem Willen Folge zu leisten. Dieses vollständig hingegebene Leben, weil es ja ganz ihm gehört, legen die Mitglieder Tag für Tag in die Herzen Jesu und Marias hinein, um so besser das Herz der Kirche zu erreichen.
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![]() Die Gemeinschafts- mitglieder finden ihre Kräfte für das Apostolat im Gebet. |
![]() Die Immaculata, Patronin der Gemeinschaft. |
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Kontemplativer-, Missions-, Krankenhaus- und Lehrzweig, usw.
Das weltweite Charisma wird durch die Tatsache begünstigt, daß die Gemeinschaft aus verschiedenen Zweigen besteht: kontemplativen, missionarischen, pflegerischen und lehrenden, usw. So kann auf verschiedene Arten von Berufungen geantwortet werden, ebenso auch auf verschiedene Bedürfnisse in der Kirche.
Devise und Ordenskleid
Die Söhne und Töchter Mariens wollen sich die Devise der Gründerin zu der ihrigen machen. Sie drückte sich im Jahre 1961 folgendermaßen aus : Dein Wille ist meine Freude, o mein Gott, ich bin ganz dein (Leben aus Liebe II, Kap. 49). Um diese Devise sowohl für die Söhne als auch für die Töchter Mariens durch die Welt geeignet zu machen, wird sie sogleich ins Latein übersetzt: Totus Tuus.Die Mitglieder der Gemeinschaft bekommen ein Ordenskleid : Die Töchter Mariens tragen ein weißes Kleid mit Umhang, einen weißen Schleier, einen blauen Gürtel mit Rosenkranz im gleichen Ton und die wundertätige Medaille.
Das Ordenskleid der Söhne Mariens besteht aus einer weißen Tunika und einem blauen oder weißen Skapulier. Letzteres ist denen reserviert, die die Ordensgelübde abgelegt haben, zu kirchlichen Gottesdiensten. Am Hals tragen sie die wundertätige Medaille, und ein Rosenkranz ist an ihrem blauen Gürtel befestigt.
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