|
LEBEN AUS LIEBE - I
|
Wenn auch über den Bericht sorgfältig Verschwiegenheit bewahrt wurde, besonders da, wo es sich um Charismen wie Visionen, Warnungen und Befehle des Himmels handelt, hat das Werk, das im Gehorsam vollendet werden mußte, dennoch Widerhall in der gegenwärtigen Zeit und da es religiöser Natur ist auch Echo in der Kirche gefunden.Wenn dieses ,Leben außer dem, daß es die Gleichgestaltung [mit dem Leben Christi] darstellt, mit dem Mysterium dieser unserer Zeit so sehr verbunden ist, so bedeutet das sicherlich, daß es mehr als eine beispielhafte Belehrung enthält und daß es selbst auch ein Mysterium ist.
Man sollte meinen, daß das Mysterium etwas ist, das auffällt, beeindruckt und Erstaunen erregt. Aber ach, wie wenig beeindruckte doch Jesus, der die ganze Fülle des Mysteriums darstellt! Fürwahr, traf er nicht stets auf Gleichgültigkeit. Er zog die Kleinen an sich und war den Großen ein Ärgernis. Man mußte das Ende abwarten das ganze Ende: nämlich die Auferstehung und Pfingsten um endlich zu begreifen.
Es waren damals die Tage der Erlösung. Heute sind es die Tage der Miterlösung.
Damit also die Vollendung in einer allumfassenden Weise in Erscheinung trete, muß in dem Augenblick der ganze Weg sich erhellen. Das, was bei dem langen Voranschreiten auf dem Weg Zeichen war, diese Visionen und diese Ankündigungen, diese Lichtstrahlen, deren Aufleuchten die Nacht des Gehorsams und der Hingabe nur noch undurchsichtiger machte, ja, alles wird, und zwar in einem einzigen Augenblick, seinen Sinn und seine Notwendigkeit offenbaren.
Alle Rechte der Vervielfältigung, der Übersetzung, oder der Bearbeitung für alle Länder vorbehalten:
© 1998 - MARIE-PAULE, VIE DAMOUR INC., Quebec, Kanada