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LEBEN AUS LIEBE - II
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3. März 1958
Sehr geehrte Frau Marie-Paule!
Möge Maria Immaculata auf ewig verherrlicht sein und möge Sie ihren göttlichen Sohn in Ihnen und in mir verherrlichen. Man fühlt ihre Nähe, daß sie lebt und wirken will. Ihr Aufenthalt hier ist der Aufenthalt Marias. Ich habe darüber geweint. Was bedeuten wohl die Stürme, wenn die Seele sich schon im Himmel befindet. Ihre Seele kenne ich jetzt und ich weiß, daß Sie nur Gott und Maria in dem Maße allein angehören, daß Jesus und Maria an Ihnen ihr Wohlgefallen finden und sich Ihrer für ihre höchsten Vorhaben bedienen werden.
Ihr hiesiger Aufenthalt war für mich eine Offenbarung. Ich weiß, daß Gott und Maria Sie sehr beeindruckt haben. Sie bemächtigten sich Ihrer am Schluß unserer fünfzehn himmlischen Stunden. Jetzt ist nur eines notwendig, nämlich Gott allein zu gehören. Sie haben gelitten, Sie müssen jetzt lieben.
Wenn Jesus und Maria Ihnen eine solche Liebe schenken, muß diese Liebe sich endgültig entzünden und die Welt entflammen. Jesus braucht Sie, verweigern Sie Ihm nie den kleinsten Wunsch (...).
J.-A. Veilleux, OMI
(Leben aus Liebe, Band II, Kapitel 1)Dieser zweiter Band führt den Leser in die prüfenden Nächte der Seele ein und bringt ihn bis an der Schwelle der Nacht des Geistes. Die Seele schwebt zwischen die schrecklichen Zerreißen und die erfüllenden Zartheiten und Lichte der LIEBE.
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© 1998 - MARIE-PAULE, VIE DAMOUR INC., Quebec, Kanada