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LEBEN AUS LIEBE

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LEBEN AUS LIEBE - V
Himmlische Phase
(September 1969 - September 1970)


„Wenn die Seele sich von allem losmacht, daß sie in einer vollkommenen Entsagung lebt und, daß sie alles macht, was ihr zusteht“, sagt Pater Marie-Eugène de l’Enfant-Jésus, OCD, „es ist unmöglich, daß Gott seinerseits nicht macht was gemacht werden soll, damit er sich sie schenkt, mindestens im Verborgenen der Stille. Er tritt in die Seele ein, die sich von allen Geschöpfen losgebunden hat und erfüllt sie mit seinen Schätzen. Gott ist also immer sofort bereit in die Seelen einzudringen, wie die Sonne in ein Zimmer“ (Je veux voir Dieu, Carmel Verlag)

„BEI UNS... IST DER HIMMEL GEGENWÄRTIG!“ schreibt Marie-Paule am Anfang des fünften Bandes von Leben aus Liebe.

„In der Tat, wenn die Seele vollständig von der LIEBE eingenommen wird, so erreichen sie wohl die Wechselfälle des täglichen Lebens, aber die Wohltat des Friedens, der wohltuende Gedanke ans Unendliche, die Herrlichkeit der großen Weite und die Freiheit der glücklichen Zuflucht werden nicht mehr von irdischen Widerwärtigkeiten berührt. Man besitzt bereits den himmlischen Geist.“

„Diese ,HIMMLISCHE PHASE‘ beginnt genau am Fest der KREUZERHÖHUNG (14. September 1969).“

„Am Abend des 21. November 1969, bin ich spät Abends allein im Wohnzimmer. Ich knie nieder, um die sechs Vater unser, Gegrüßet seist du Maria und Ehre sei dem Vater für die Anliegen des Heiligen Vaters Paul VI. zu beten. Ich bin ganz im Gebet vertieft, als plötzlich der Herr mich bittet, meine Gelübde abzulegen. Die Überraschung hält mich keine Sekunde auf. Spontan, immer noch mit ausgebreiteten Armen, spreche ich die Gelübde aus im Satz, der mir in den Sinn kommt: ,Ich mache die Gelübde der Armut, der Keuschheit und des Gehorsams, so lange ich lebe.‘ Dann beende ich meine Gebete für die Anliegen des Heiligen Vaters.“

„Sicher ist diese Weihe meines Lebens, die gerade im Augenblick geschah, als ich für die Anliegen des Heiligen Vaters betete, so wie der Herr es verlangte, bezeichnend. Es scheint, als ob der Herr mich direkt mit dem Anliegen des Papstes in Verbindung bringen will.“

Pater J.-A. Veilleux, OMI, liest die Manuskripte von Leben aus Liebe das Marie-Paule ihm zusenden lies. Hier folgen seine Gedanken:

„Je mehr Sie in Leben aus Liebe weiterfahren, desto tiefer und stärker wird auch die Geistigkeit. Es scheint, daß Gott dabei Leitsätze für die heutige Welt geben will. Ihre Feder läuft und mit einer Leichtigkeit, die erstaunt, dringt sie in die Tiefe. Preisen Sie den Herrn.“ (16. Juli 1970, Leben aus Liebe, Band V, Kapitel 52)


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© 1998 - MARIE-PAULE, VIE D’AMOUR INC., Quebec, Kanada

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