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LEBEN AUS LIEBE - XIII
Maria und Johannes
(August 1976 - Februar 1977)


Seine Exzellenz Monsignore Jean-Pierre C. van Lierde, Generalvikar des Heiligen Vaters für die Vatikanstadt interessiert sich für die Armee Mariens und führt ihre Gründerin, die durch schmerzhafte Kreuze, besondere Gnaden erfährt, die sie staunen läßt. Deshalb sind die Erklärungen von Monsignore van Lierde über eine neue Phase des „Überirdischen“ notwendig. Einige Auszüge vom Gespräch, das auf Tonband, während seines Besuches in Quebec aufgenommenen wurde, bestätigen es:

„Es gibt eine Verstandeswissenschaft und eine Erfahrungswissenschaft. So kommt es manchmal vor – diese Ausdrücke haben die großen Heiligen in ihren Büchern gebraucht –, daß eine lichtvolle Metamorphose sich darstellt, eine geistige Verwandlung, die ein Abglanz vom verlorenen Paradies und dem ,Garten Eden‘ ist, über den die ersten Seiten der Genesis sprechen.“ (...).

„Der Geist des Menschen, der dieses direkte Handeln Gottes, diesen Eintritt in ein neues Licht erlebt, ist sicher überrascht. Dieser Geist ist noch nicht gefestigt in der Umlaufbahn des ,Überirdischen‘ und sieht noch nicht alle Dinge nach dem Gesichtspunkt Gottes. Dieser Geist besaß einen erleuchteten Glauben und auch einen Führer, den Heiligen Geist, aber ich spreche von einem Licht, das Gott zuweilen in einer Klarheit schenkt, die vor allem vom Heiligen Geist kommt, der gleichzeitig ein Teilhaben, ein Vorgeschmack von dem ist, was die ,überirdische‘ Vereinigung mit ihm im Paradies bedeutet.“

ÜBERGANGSPHASE

„Aber es ist ein Treffen. Man gelangt nicht sofort dorthin. Es gibt eine Übergangsphase von diesen irdischen Modalitäten des erleuchteten Glaubens und des Heiligen Geistes, der zu dieser Kontaktphase führt, die Gott verleiht. Es kann der Heilige Geist sein, es kann auch ein Engel, ein Heiliger, der eine andere Person auf Erden heiligt, sein, da er ja schon im Himmel ist. Diese Übergangsphase ist sehr schwierig wegen der Leiden.“ (...).

„Ich möchte demütig sagen, daß die schrecklichen teuflischen Angriffe, das göttliche Schweigen, die Leere seines Selbst, gleichzeitig eintreten können. Ich spreche vom Todeskampf und dem Absterben von sich selbst.“

(Leben aus Liebe, Band XIII, Kapitel 19)



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